Die Personalarbeit befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase. Zwischen KI-gestützter Restrukturierung und dem Aufbau nachhaltiger Unternehmensstrukturen stehen HR-Verantwortliche vor komplexen strategischen Aufgaben. Wie moderne Interim-Strukturen diese Transformation operativ absichern, haben wir im Juni 2026 auf Europas größtem Personalmanagementkongress in einem eigenen Fachvortrag beleuchtet.
Unter dem Titel „Personalarbeit im Wandel! Von der (KI-)Restrukturierung bis hin zur nachhaltigen Transformation – wie Interim Management dabei hilft, die Zukunft zu gestalten“ teilte Interim Aid wertvolle Praxiseinblicke direkt von der Kongressbühne.
Das Praxisbeispiel: Digitale HR-Transformation bei enercity
Der Kern des Vortrags basierte auf einem realen und anspruchsvollen Transformationsprojekt. Gemeinsam mit Dr. Mike Galicija (enercity AG) und Dr. Simon Kentsch (Interim Manager über Interim Aid) wurde ein konkreter Case seziert: Interim HR Product & Project Management – Digitalisierung, Prozessoptimierung und HR-Transformation.
Am Beispiel des Energiedienstleisters enercity wurde transparent aufgezeigt, wie der Einsatz von Interim-Experten herausfordernde HR-Projekte beschleunigt:
- Prozessoptimierung: Radikale Vereinfachung und Standardisierung bestehender HR-Abläufe als Fundament für die Digitalisierung.
- Smarte Digitalisierung: Einführung moderner Tools und digitaler Workflows, um administrative Kapazitäten für strategische Aufgaben freizusetzen.
- KI-Einsatz in der Restrukturierung: Wie datenbasierte und KI-gestützte Ansätze helfen, organisatorische Veränderungen präzise, fair und zukunftssicher zu steuern.
Auf der Bühne: Expertise im direkten Austausch
Für Interim Aid gestalteten Florian Kursawe und Corina Hoch den Vortrag aktiv auf der Bühne mit. Im Fokus des Panels stand die Frage, wie Unternehmen das richtige Gleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt (wie KI-Integration) und dem Faktor Mensch in der Transformation finden.
Der Tenor des Fachpublikums spiegelte eine klare Erkenntnis wider: Der Fach- und Führungskräftemangel im HR-Bereich blockiert oft dringend notwendige Veränderungen. Interim Manager fungieren hier als Katalysatoren. Sie bringen das fehlende Spezialwissen sofort ein, setzen Projekte ohne lange Einarbeitungszeit um und verlassen das Unternehmen wieder, sobald die neuen Strukturen stabil laufen.
Die drei Kern-Erkenntnisse für HR-Verantwortliche
Aus den Diskussionen und Impulsen des Kongresses lassen sich drei wesentliche Erfolgsfaktoren für die aktuelle Personalarbeit ableiten:
- Transformation braucht dedizierte Ressourcen: Linienorganisationen können tiefgreifende Digitalisierungsprojekte selten „nebenbei“ erfolgreich stemmen.
- KI ist Werkzeug, kein Selbstzweck: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Restrukturierung entfaltet nur dann Wert, wenn die zugrundeliegenden HR-Prozesse vorher sauber optimiert wurden.
- Geschwindigkeit entscheidet: Unternehmen, die Monate für die Besetzung strategischer HR-Projekte benötigen, verlieren im Marktumfeld wertvolle Zeit. Interim Management schließt diese Lücken taggenau.
Interim Aid bedankt sich bei der enercity AG, Dr. Mike Galicija und Dr. Simon Kentsch für den hochprofessionellen Austausch auf der Bühne sowie bei den zahlreichen Kongressbesuchern für die inspirierenden Impulse im Nachgang des Vortrags.


