Im Rahmen des 20. AIMP-Jubiläumsforums in Bonn wurden die Auszeichnungen für die Interim Managerin und den Interim Manager des Jahres 2026 verliehen. Die Veranstaltung würdigt Interim Management Projekte, die sich durch hohe unternehmerische Verantwortung, Führungskompetenz und messbare Nachhaltigkeit auszeichnen.
Für Interim Aid war dieses Forum ein wichtiger Meilenstein: Nur kurz vor der späteren Auszeichnung zum „Provider of the Year“ stand eines unserer Kundenprojekte "Interim Werkleiter stabilisiert Produktion und transformiert Supply Chain nachhaltig zusammen mit Uwe Born”im Finale.
Der Projektkontext: Operative Challenges in der Prozessindustrie
Die Nominierung basiert auf einem anspruchsvollen Interim Management Projekt in einem sensiblen Marktumfeld. Ein international agierender Industriedienstleister der Prozessindustrie mit rund 5 Milliarden Euro Umsatz realisierte den Rohrleitungsbau für eine sicherheitskritische Anlage im Bereich der Kernenergie.
Das Projekt stand unter erheblichem Druck:
- Komplexität: Eine internationale Belegschaft aus 18 Nationen und der Einsatz hochspezialisierter Fachkräfte bei hoher Fluktuation.
- Rückstand: Der wöchentliche Output lag bei lediglich 750 Einheiten, gefordert waren jedoch 2.000 Einheiten.
- Prozesse: Es fehlte an End-to-End-Transparenz; die Steuerung auf dem Shopfloor erfolgte weitgehend manuell und fehleranfällig.
In dieser Phase übernahm der Interim Manager Uwe Born als Werkleiter die operative Verantwortung.
Das Zwei-Phasen-Modell: Erst Stabilität, dann Transformation
Das Interim Management Projekt wurde methodisch in zwei strategische Phasen unterteilt, um schnellen Projekterfolg mit langfristiger Struktur zu verbinden:
Phase 1: Die operative Stabilisierung
Durch tägliche Präsenz auf dem Shopfloor, die Einführung eines systematischen Engpassmanagements und die Teil-Digitalisierung der zentralen Abläufe konnten die Kernkennzahlen in wenigen Monaten signifikant verbessert werden:
- +167 % Steigerung der Produktionsleistung auf das Zielniveau.
- +18 % Erhöhung der Gesamtproduktivität.
- –25 % Reduzierung der Durchlaufzeiten.
Phase 2: Die SCM-Transformation
Auf dem Fundament der wiedergewonnenen Stabilität wurde das Interim Management Projekt auf die gesamte Supply Chain ausgeweitet. Mittels der Hoshin-Kanri-Methode wurde ein durchgängiges KPI-Kennzahlensystem etabliert und eine klare End-to-End-Struktur im Supply Chain Management verankert.
Wirtschaftlicher Ertrag: Ein Return of Interim von 9,2x
Die Nominierung beim AIMP-Forum unterstreicht, dass professionelles Interim Management eine investive Maßnahme mit messbarer Rendite ist. Im konkreten Projekt spiegelte sich der geschäftliche Mehrwert in harten Fakten wider:
- Rendite: Das Mandat erzielte einen rechnerischen Return of Interim (ROI) von ca. 9,2x.
- Marktvorteil: Durch die stabilisierte Lieferfähigkeit und die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit war das Kundenunternehmen direkt im Anschluss in der Lage, ein weiteres wichtiges Großprojekt erfolgreich zu gewinnen.
- Nachhaltigkeit: Zum Projektabschluss begleitete der Interim Manager den Auswahlprozess für den neuen festen Werkleiter und stellte eine strukturierte Einarbeitung der Nachfolge sicher.
"Diese Nominierung in Bonn hat untermauert, worauf es ankommt: Es geht im Interim Management nicht um das Besetzen von Positionen, sondern um messbaren wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen. Dass dieses anspruchsvolle Industriemandat kurz vor unserer Auszeichnung zum Provider of the Year gewürdigt wurde, bestätigt unsere Qualität.” - Peter Wystron, Gründer & Geschäftsführer von Interim Aid.
Fazit
Die Platzierung unter den Top-Projekten des Jahres beim 20. AIMP-Jubiläumsforum ist ein Beleg für die Leistungsfähigkeit moderner Interim-Strukturen. Interim Aid bedankt sich bei Uwe Born für die exzellente operative Umsetzung und beim Kundenunternehmen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.


